VC ROT WEISSE ROLLERLÖWEN

 

RollerlöwenHauptseiteMitgliederGeschichteGallerieTermineKontaktRollerlöwen

 

Vorwort:

 

Um die Klubgeschichte der Rollerlöwen zusammen zu fassen, wären wahrscheinlich mehrere Leute monatelang beschäftigt Bände an Storys und Berichten niederzuschreiben.

 

Da wir das nicht vorhaben, haben wir eine eher kurze und unspektakuläre Vorstellung unseres Klubs zusammengefasst und versucht die Geschichte möglichst objektiv wieder zu geben.

 

Vorgeschichte/Gründerjahre:

 

Begonnen hat dass Ganze Mitte der `80er Jahre.

Die TwoTone-Welle ging (leider) gänzlich an Österreich vorüber, die Mods kamen nicht so richtig in Schwung (…) und bevor sich eine Szene zwischen Skinheads und Hooligans bis Anfang der `90er Jahre richtig etablierte, versuchten ein paar Leute (ehernen Interesses) einen einigermaßen geordneten Haufen von Rollerfahrern (vorzüglich Vespafahrer) zusammen zu halten und daraus einen der ersten Vespaklubs von Linz zu gründen.

 

Die Anfänge:

 

Bereits 1985 das erste mal offiziell erwähnt (damals war der gesamte Dunstkreis von „Linzer Vespafahrern“ ein einziger Haufen vorm CT´ oder Jakob´ herumlungernder Rowdies die sich hauptsächlich durch ihren fahrbaren Untersatz unterschieden) fiel es nach schicksalsschwangeren Schlägereien mit div. Mitstreitern (Rocker, Mods, Böhmberger, etc. ) nicht schwer einen eigenen Verein zu bilden.

 

Der Name, der Jedem ein Begriff, doch nach wie vor vielen nicht klar ist

„ROT WEISSE ROLLERLÖWEN LINZ“ e.V. ´86

 

Tja da waren sie auch schon über die Grenzen hinaus bekannt.

 

Mitglieder wie Manfred Zinnöcker (Vlg. Zinni´s Immbissstube), Gebrüder Glaubacker und Konsorten, brachten den Klub auf die Beine und auch gleichzeitig in ein Rampenlicht von dem – so wird behauptet – man sich bis heute nicht erholt hat.

 

Na wie dem auch sei, ich kann eigentlich aus erster Hand erst ab den 90er Jahren, als ich endlich offiziell auch einen Roller lenken durfte, erzählen.

Als ich (ich hatte mich bereits als begeisterter Schwarzfahrer ausgezeichnet und Vespa ohnehin zu meiner Passion erklärt) die ersten Male mit den Leuten der Rollerlöwen traf und ich – damals wie heute - das erste mal erfahren durfte, was es bedeutet ein Rollerlöwe zu sein!

 

Eine Anmerkung in eigener Sache:

Dies sollen keine Memoiren sein und ich habe nicht vor, mich hier selbst zu präsentieren. Ich bin auch nicht gewillt, meinen eigenen Klub durch den Kakao zu ziehen. Ich weis was wir darstellen und wie uns andere sehen. ICH habe nicht vor uns in einem anderen LICHT erscheinen zu lassen, als wie wir sind und wie wir uns und unsere Philosophie verstehen.

 

„EINMAL LÖWE IMMER LÖWE“

 

Wer mich von damals kennt (da gibt es noch ein paar Reliquien in der Szene) weis was die Rollerlöwen gefahren sind und nach wie vor im Sattel abspulen.

Von Kiel bis La Spezia und von Pfarrkirchen (einen Gruß an die Verfechter der Wahlfahrt ohne Ende) bis ins Burgenland…

 

Wir hatten zu unserer Glanzzeit (damals hatte man sich den Rollerlöwen leider zu leicht erkämpft) über 30 Mitglieder.

In schlechten Zeiten … die andere Seite (Tschitsch for Präsident) waren wir eine 2-men Show, die gerade in dieser Zeit besonderen Charakter zeigte.

 

Wer vergessen hat, dass man mit 125ccm auf Standard 177er polini in 5 Tagen nach Spanien kommt und im Vorbeifahren einem Einheimischen bei der Gartenzaunreparatur mal kurz die Elektrode klaut, um sich sein Kurbelgehäuse (nach „kleinem Crash) zusammen zu schweißen, der soll mir bessere Geschichten bringen …

(Anm. d. Red.: … und auch Bierbänke können bei 10:2 ihre Wirkung zeigen …)

 

Ja auch andere Zeiten waren dabei, in denen man sich schon mehr auf Auswärtsmatches gefreut hatte als auf das nächste Treffen, wenn nicht gerade der richtige Klub zu erwarten war.

 

Nun zieht das 20te Jahr unseres Bestehens ins Land und die Crew ´s  still alive

Wir werden nicht versuchen, besser zu werden oder unseren schlechten Ruf zu verteidigen.

 

Wer uns kennt, glaubt zu wissen

wer uns bisher ausgewichen ist, würde gerne wissen

wer kein Rollerlöwe ist, wird nie wissen

 

 

…Chris’